KULTURWANDEL - IMPULSE AUS DEN KIRCHEN OSTDEUTSCHLANDS

Oekumenische Bildungsreise nach Erfurt/Leipzig
8.-13. Juni 2026

für Seelsorger:innen und andere Interessierte aus allen Kirchen

«Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt» – so spitzt der deutsch-niederländische Theologe Jan Loffeld die heutige Situation der Kirchen in unserer Gesellschaft zu. Auch die Schweiz wird immer säkularer - wie gehen wir als kirchlich Engagierte mit dieser Situation um? Optimierung unserer Arbeit und/oder Transformation? Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen.

Die Situation im Osten Deutschlands ist bis heute eine ganz andere. Nur wenige Menschen sind kirchlich und christlich sozialisiert. Die meisten haben oft kaum eine Ahnung mehr von christlichen, geschweige denn kirchlichen Inhalten. Wie gehen die Kirchen in Raum der ehemaligen DDR mit der heutigen Situation um? Welche Angebote machen sie, welche Theologie steht dahinter?

Aus Gesprächen und Begegnungen entstand die Idee, dass etliche dieser Erfahrungen und Überlegungen auch für Theolog:innen und/oder Mitarbeitende in der Seelsorge, zB. Religionspädagog:innen verschiedener Kirchen in der Deutschschweiz fruchtbar werden können.

Optimierung oder Transformation, Optimierung und Transformation? Während wir in der Schweiz stark im Paradigma einer möglichen Optimierung der kirchlichen Pastoral verankert sind, ist im Osten Deutschlands das Paradigma der Transformation stark sicht- und greifbar. Dieses wollen wir auf dieser ökumenischen Bildungsreise in den Vordergrund rücken und uns davon inspirieren lassen.
Menschen aus den Kirchen im Osten Deutschlands können uns dazu viele Impulse liefern.

Die ökumenische Bildungsreise im Osten Deutschlands soll Seelsorgende und andere pastoral und praktisch Interessierte in der Schweiz darin bestärken, sich in der Gegenwart mutig und kreativ für eine zukunftsfähige Kirche zu engagieren.


Lernziele
Sehen: Kennenlernen der kirchlichen Realität im noch stärker geprägten säkularen Umfeld als in den Schweizer Kirchen.
Urteilen: Reflexion der bisherigen pastoralen Praxis: was davon ist zukunftsfähig? Reflexion der eigenen Kirchenrealität und Entwicklung neuer Ideen.
Handeln: Ermutigung zur Veränderung, zur Transformation des eigenen Handelns.

Weitere Informationen und Anmeldeformular hier >